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Weitere Sehenswürdigkeiten auf Fehmarn
Die Ostseeinsel hat noch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten? Dann schicken Sie uns Ihre Vorschläge, gerne auch mit einem kleinen Text, an info@fehmarn-travel.de. Wir werden Ihren Vorschlag gerne in unserer Liste aufnehmen.Fehmarn Sehenswürdigkeiten
Fehmarnsundbrücke
Die Fehmarnsundbrücke ist ein beeindruckendes Bauwerk, das zu einem der Wahrzeichen Fehmarns geworden ist. Sie führt über den an dieser Stelle 1,3 Kilometer breiten Fehmarnsund und verbindet die Insel mit dem schleswig-holsteinischen Festland. Da die Brücke nur 963 Meter lang ist, müssen die restlichen 337 Meter durch Rampen überbrückt werden. Auf einer Breite von 21 Metern sorgen sowohl Autos als auch Eisenbahnen für einen regen Austausch zwischen der Insel und dem Festland.
Erste Überlegungen für eine Brücke über den Fehmarnsund existierten bereits im Jahr 1912. Nachdem Dänemark von Deutschland besetzt wurde, wollte man eine Eisenbahnverbindung schaffen, um unabhängig von der Schifffahrt zu werden. Die sich durch die folgenden Krisen lange hinziehenden Bauarbeiten mussten 1943 wegen des Zweiten Weltkrieges ganz eingestellt werden. Erst 1963 wurde der Brückenbau erneut angegangen. Die Gutehoffnungsbrücke Sterkrade AG erarbeitete einen Entwurf, der dann vom Architekten Gerd Lohmer umgesetzt wurde. Im April 1963 konnte die Fehmarnsundbrücke eingeweiht werden.
1999 wurde das Bauwerk vom Landesamt für Denkmalschutz in Kiel zum Denkmal erklärt. Heute gehört es zu den bekanntesten Wahrzeichen Schleswig-Holsteins.
Erste Überlegungen für eine Brücke über den Fehmarnsund existierten bereits im Jahr 1912. Nachdem Dänemark von Deutschland besetzt wurde, wollte man eine Eisenbahnverbindung schaffen, um unabhängig von der Schifffahrt zu werden. Die sich durch die folgenden Krisen lange hinziehenden Bauarbeiten mussten 1943 wegen des Zweiten Weltkrieges ganz eingestellt werden. Erst 1963 wurde der Brückenbau erneut angegangen. Die Gutehoffnungsbrücke Sterkrade AG erarbeitete einen Entwurf, der dann vom Architekten Gerd Lohmer umgesetzt wurde. Im April 1963 konnte die Fehmarnsundbrücke eingeweiht werden.
1999 wurde das Bauwerk vom Landesamt für Denkmalschutz in Kiel zum Denkmal erklärt. Heute gehört es zu den bekanntesten Wahrzeichen Schleswig-Holsteins.
Meereszentrum
Das Meereszentrum in Burg lockt große wie kleine Besucher gleichermaßen an, denn hier gibt es einiges zu entdecken. Das runde Jahr über freut sich eine der größten Meerwasseranlagen Europas auf Ihren Besuch. Bringen Sie Zeit mit und erleben Sie auf über 5000m² mehrere tausend Meerestiere aus aller Welt.
Über 4 Millionen Liter Wasser bereiten den vielen verschiedenen Meeresbewohnern im Meereszentrum Fehmarn einen Lebensraum nach Maß. Die Meerwasseranlage gliedert sich in drei verschiedene Bereiche auf und bietet ihren Besuchern neben einmaligen Ansichten der Tiere auch viele wissenswerte Informationen. Das Meereszentrum Fehmarn bittet seine Besucher um Verständnis, dass das Fotografieren nur ohne Blitz erlaubt ist. Rücksicht auf die Tiere hat in der ganzen Anlage höchste Priorität.
Das Meereszentrum auf Fehmarn gliedert sich in den Korallengarten, den Rifftunnel und die Haiwelten. Im Korallengarten zeigt sich in verschiedenen Aquarien die volle Pracht der tropischen Meere. Fische und Pflanzen, die man sonst nicht so leicht und ungefährdet zu Gesicht bekommt, kann man hier in Ruhe bewundern. Beispielsweise die giftigen Feuer- und Steinfische lassen sich im Meereszentrum auf Fehmarn ganz in Ruhe genau betrachten. Des Weiteren zeigt der Korallengarten viele verschiedene echte Korallenarten mit samt ihrer Bewohner, den Clownfischen. Diese erfreuen sich nicht erst seit dem Kinoerfolg „Findet Nemo“ besonders großer Beliebtheit bei den kleinen Besuchern des Korallengartens.
Der Rifftunnel bietet den Besuchern des Meereszentrums auf Fehmarn ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Von 400.000 Liter Wasser umgeben taucht man quasi wirklich in die Unterwasserwelt ein. Zum Greifen nah schwimmen die Aquariumsbewohner an den Besuchern vorbei. Majestätisch gleitet der Rochen durch das Wasser und wird von kleinen bunten Schwarmfischen begleitet – einfach beeindruckend.
In dem Bereich der Haiwelten hat der Besucher die Möglichkeit alles Wissenswerte über den Jäger der Meere zu erfahren. In einem riesigen Ozeanaquarium kann man die verschiedensten Haiarten bewundern, vom Ammenhai über den Zitronenhai bis hin zur Attraktion des Meereszentrums – dem Tigerhaiweibchen „Sharkeline“. Erfahre alles über ihren Lebensraum und ihre Lebensweise und erfahre wie der stolze Jäger oftmals selber zur Beute wird.
Die Haiwelten liegen dem Fehmarner Meereszentrum besonders am Herzen. Die Anlage ist Partner des Schutzprojekt „Sharkprojekt“. Das Projekt engagiert sich ehrenamtlich für den Schutz der Haie und deren Lebensräume.
Über 4 Millionen Liter Wasser bereiten den vielen verschiedenen Meeresbewohnern im Meereszentrum Fehmarn einen Lebensraum nach Maß. Die Meerwasseranlage gliedert sich in drei verschiedene Bereiche auf und bietet ihren Besuchern neben einmaligen Ansichten der Tiere auch viele wissenswerte Informationen. Das Meereszentrum Fehmarn bittet seine Besucher um Verständnis, dass das Fotografieren nur ohne Blitz erlaubt ist. Rücksicht auf die Tiere hat in der ganzen Anlage höchste Priorität.
Das Meereszentrum auf Fehmarn gliedert sich in den Korallengarten, den Rifftunnel und die Haiwelten. Im Korallengarten zeigt sich in verschiedenen Aquarien die volle Pracht der tropischen Meere. Fische und Pflanzen, die man sonst nicht so leicht und ungefährdet zu Gesicht bekommt, kann man hier in Ruhe bewundern. Beispielsweise die giftigen Feuer- und Steinfische lassen sich im Meereszentrum auf Fehmarn ganz in Ruhe genau betrachten. Des Weiteren zeigt der Korallengarten viele verschiedene echte Korallenarten mit samt ihrer Bewohner, den Clownfischen. Diese erfreuen sich nicht erst seit dem Kinoerfolg „Findet Nemo“ besonders großer Beliebtheit bei den kleinen Besuchern des Korallengartens.
Der Rifftunnel bietet den Besuchern des Meereszentrums auf Fehmarn ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Von 400.000 Liter Wasser umgeben taucht man quasi wirklich in die Unterwasserwelt ein. Zum Greifen nah schwimmen die Aquariumsbewohner an den Besuchern vorbei. Majestätisch gleitet der Rochen durch das Wasser und wird von kleinen bunten Schwarmfischen begleitet – einfach beeindruckend.
In dem Bereich der Haiwelten hat der Besucher die Möglichkeit alles Wissenswerte über den Jäger der Meere zu erfahren. In einem riesigen Ozeanaquarium kann man die verschiedensten Haiarten bewundern, vom Ammenhai über den Zitronenhai bis hin zur Attraktion des Meereszentrums – dem Tigerhaiweibchen „Sharkeline“. Erfahre alles über ihren Lebensraum und ihre Lebensweise und erfahre wie der stolze Jäger oftmals selber zur Beute wird.
Die Haiwelten liegen dem Fehmarner Meereszentrum besonders am Herzen. Die Anlage ist Partner des Schutzprojekt „Sharkprojekt“. Das Projekt engagiert sich ehrenamtlich für den Schutz der Haie und deren Lebensräume.
Leuchttürme
Das Wahrzeichen vieler Insel ist ein Leuchtturm. Fehmarn hat durch ihre Größe gleich fünf Leuchttürme zu bieten, denen man bei einem Fehmarn Urlaub einen Besuch abstatten sollte.
Der älteste Leuchtturm ist der 1872 erbaute Strukkamphuk. Er ist nur für Fußgänger von der Fehmarnsundbrücke oder dem Campingplatz zugänglich und spielt trotz seiner geringen Größe eine wichtige Rolle für die Schifffahrt. Gemeinsam mit dem Leuchtturm Flügge leitet er die Schiffe sicher durch den Fehmarnsund. Im Gegensatz zum Strukkamp kann der Leuchtturm Flügge auch von innen besichtigt werden. Er wurde um 1915 erbaut und ist heute der höchste Leuchtturm Fehmarns. Er befindet sich westlich der Fehmarnsundbrücke und ist der einzige Insel-Turm, der bestiegen werden kann. Von hier aus haben Besucher eine tolle Aussicht auf den Sund und die Insel; sogar der Blick bis auf das Festland ist möglich.
Im Nordosten der Insel ist der Leuchtturm Marienleuchte für die Orientierung der Schiffe verantwortlich. Der rot-weiße Turm wurde 1964 erbaut und leuchtet sein Feuer auf den Fehmarnbelt hinaus. Nur wenige Meter entfernt wurde bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Leuchtfeuer errichtet, bei dessen Einweihung die dänische Königin Marie Sophie Frederikke anwesend war, der der Leuchtturm gewidmet war. Da dieser mit der Zeit zu klein und zu niedrig geworden war, wurde der Bau eines neuen durchgesetzt.
Wie die Marienleuchte schickt auch der Leuchtturm Westermarkelsdorf sein Licht auf den Fehmarnbelt hinaus.
Ein ganz besonderes Aussehen hat der Leuchtturm Staberhuk vorzuweisen. Das 1903 errichtete Bauwerk sollte keine Laterne, sondern die gusseisenerne Konstruktion des ehemaligen Helgoländer Leuchtturms tragen, so dass hier ein relativ stämmiger Turm entstanden ist.
Der älteste Leuchtturm ist der 1872 erbaute Strukkamphuk. Er ist nur für Fußgänger von der Fehmarnsundbrücke oder dem Campingplatz zugänglich und spielt trotz seiner geringen Größe eine wichtige Rolle für die Schifffahrt. Gemeinsam mit dem Leuchtturm Flügge leitet er die Schiffe sicher durch den Fehmarnsund. Im Gegensatz zum Strukkamp kann der Leuchtturm Flügge auch von innen besichtigt werden. Er wurde um 1915 erbaut und ist heute der höchste Leuchtturm Fehmarns. Er befindet sich westlich der Fehmarnsundbrücke und ist der einzige Insel-Turm, der bestiegen werden kann. Von hier aus haben Besucher eine tolle Aussicht auf den Sund und die Insel; sogar der Blick bis auf das Festland ist möglich.
Im Nordosten der Insel ist der Leuchtturm Marienleuchte für die Orientierung der Schiffe verantwortlich. Der rot-weiße Turm wurde 1964 erbaut und leuchtet sein Feuer auf den Fehmarnbelt hinaus. Nur wenige Meter entfernt wurde bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Leuchtfeuer errichtet, bei dessen Einweihung die dänische Königin Marie Sophie Frederikke anwesend war, der der Leuchtturm gewidmet war. Da dieser mit der Zeit zu klein und zu niedrig geworden war, wurde der Bau eines neuen durchgesetzt.
Wie die Marienleuchte schickt auch der Leuchtturm Westermarkelsdorf sein Licht auf den Fehmarnbelt hinaus.
Ein ganz besonderes Aussehen hat der Leuchtturm Staberhuk vorzuweisen. Das 1903 errichtete Bauwerk sollte keine Laterne, sondern die gusseisenerne Konstruktion des ehemaligen Helgoländer Leuchtturms tragen, so dass hier ein relativ stämmiger Turm entstanden ist.
Rathaus
Das Rathaus der Insel Fehmarn befindet sich im Hauptort Burg an der Südseite des Marktplatzes. Es wurde 1901 durch den Architekten Carl Voß erbaut und beherbergt die Allgemeine Verwaltung der Insel, das Standesamt und das Stadtarchiv. Zusätzlich befinden sich hier die Wohnungen des Bürgermeisters und Polizeiwachtmeisters.
Nachdem im April 1901 das Richtfest gefeiert werden konnte, fand die Einweihung des neuen Rathauses, das das alte von 1520 ersetzte, im November statt. Dafür wurden zahlreiche externe Gäste geladen, die den blumengeschmückten Eingangsbereich bewundern und der Rede des Bürgermeisters Matthias Lafrenz folgen konnten. Als Geschenk wurde ein Gemälde des kurze Zeit vorher abgerissenen Rathauses aus dem 16. Jahrhundert überreicht, das bis heute den Sitzungssaal ziert.
Das Rathaus ist ein allein stehendes Gebäude auf dem 200 Meter langen und 70 Meter breiten Marktplatz in Burg. Es wurde in Klinkerbauweise errichtet und besitzt viele Türmchen und Verwinkelungen, so dass es auf den ersten Blick nicht als Verwaltungssitz erkennbar ist.
Viele weitere Informationen zur Sonneninsel Fehmarn finden Sie auch bei Fehmarn-Aktuell.
Nachdem im April 1901 das Richtfest gefeiert werden konnte, fand die Einweihung des neuen Rathauses, das das alte von 1520 ersetzte, im November statt. Dafür wurden zahlreiche externe Gäste geladen, die den blumengeschmückten Eingangsbereich bewundern und der Rede des Bürgermeisters Matthias Lafrenz folgen konnten. Als Geschenk wurde ein Gemälde des kurze Zeit vorher abgerissenen Rathauses aus dem 16. Jahrhundert überreicht, das bis heute den Sitzungssaal ziert.
Das Rathaus ist ein allein stehendes Gebäude auf dem 200 Meter langen und 70 Meter breiten Marktplatz in Burg. Es wurde in Klinkerbauweise errichtet und besitzt viele Türmchen und Verwinkelungen, so dass es auf den ersten Blick nicht als Verwaltungssitz erkennbar ist.
Viele weitere Informationen zur Sonneninsel Fehmarn finden Sie auch bei Fehmarn-Aktuell.
Niobe-Denkmal
Im nördlichen Ort Gammendorf findet man bei einem Strandspaziergang plötzlich einen Mast mit zugehörigem Gedenkstein und Bronzetafel vor – das Niobe-Denkmal. Es erinnert an die schrecklichen Geschehnisse, die sich am 26. Juli 1932 etwa 8 Kilometer entfernt auf dem Meer ereigneten. Das Segelschulschiff Niobe, auf dem sich vor allem junge Offiziersanwärter ohne Erfahrung befanden, kenterte nach einem Wetterumschwung. Obwohl schnell mehrere Schiffe zur Stelle waren, um die Besatzung zu retten, ertranken 69 Menschen. 40 konnten gerettet und sicher an Land gebracht werden. Etwa vier Wochen nach der Tragödie konnten das Wrack und die Leichen geborgen werden, die dann in Kiel, von wo das Schiff gestartet war, beerdigt wurden.
Am 15. Oktober 1933 wurde das Niobe-Denkmal enthüllt. Dabei führt vor allem der Spruch auf der Bronzetafel zu Kontroversen. Hier ist zu lesen: „Es ist nicht nötig, dass ich lebe, wohl aber, dass ich meine Pflicht tue“. Dies muss im Zusammenhang der deutschen Geschichte und der Machtergreifung Hitlers neuen Monate zuvor betrachtet werden. Obwohl der Spruch aus heutiger Sicht natürlich nicht angemessen ist, ist er trotzdem ein Zeugnis der Geschichte und eine zeitgenössische Darstellung.
Am 15. Oktober 1933 wurde das Niobe-Denkmal enthüllt. Dabei führt vor allem der Spruch auf der Bronzetafel zu Kontroversen. Hier ist zu lesen: „Es ist nicht nötig, dass ich lebe, wohl aber, dass ich meine Pflicht tue“. Dies muss im Zusammenhang der deutschen Geschichte und der Machtergreifung Hitlers neuen Monate zuvor betrachtet werden. Obwohl der Spruch aus heutiger Sicht natürlich nicht angemessen ist, ist er trotzdem ein Zeugnis der Geschichte und eine zeitgenössische Darstellung.
Wasservogelreservat Wallnau
Das Wasservogelreservat Wallnau ist das größte Naturschutzgebiet des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU). Der NABU ist ein anerkannter, nicht-staatlicher Naturschutzverband in Deutschland, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Natur im In- und Ausland zu schützen. Das Wasservogelreservat Wallnau ist ein bedeutendes Schutzgebiet für Vögel, das bereits 1976 vom NABU erworben und unter Naturschutz gestellt wurde.
Das Gebiet an der Westküste Fehmarns ist etwa 300 Hektar groß und umfasst sowohl Teich- und Schilfflächen als auch einen Teil der Ostsee und des Strandes. Zugvögel nutzen die Fläche bei Ihrer Reise in den Süden als Ruheplatz, etwa 100 Arten lassen sich hier im Sommer zum Brüten nieder. Um die Öffentlichkeit über die Wichtigkeit des Naturschutzes zu informieren, befindet sich hier auch eine Ausstellung zum Vogelzug sowie einige Seminarräume, ein Restaurant und ein Informationszentrum, das in der Sommersaison zwischen März und Oktober geöffnet ist. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bieten Führungen durch das Areal an und stehen für Fragen der interessierten Besucher gerne zur Verfügung.
Das Gebiet an der Westküste Fehmarns ist etwa 300 Hektar groß und umfasst sowohl Teich- und Schilfflächen als auch einen Teil der Ostsee und des Strandes. Zugvögel nutzen die Fläche bei Ihrer Reise in den Süden als Ruheplatz, etwa 100 Arten lassen sich hier im Sommer zum Brüten nieder. Um die Öffentlichkeit über die Wichtigkeit des Naturschutzes zu informieren, befindet sich hier auch eine Ausstellung zum Vogelzug sowie einige Seminarräume, ein Restaurant und ein Informationszentrum, das in der Sommersaison zwischen März und Oktober geöffnet ist. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bieten Führungen durch das Areal an und stehen für Fragen der interessierten Besucher gerne zur Verfügung.
Vitarium
Natürlich wünscht man sich bei einem Urlaub auf Fehmarn viel Sonnenschein, um Zeit an der frischen Luft und am Strand verbringen zu können. Doch auch wenn über Deutschlands Sonneninsel mal Regenwolken ziehen sollten, gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Ein toller Freizeittipp für regnerische Tage ist das Vitarium. Die 3000 Quadratmeter große Erlebniswelt unter Glas ist direkt mit dem IFA-Ferienzentrum verbunden und sorgt mit ihren künstlichen Brunnen, Bächen und Palmen für wetterunabhängiges Vergnügen. Kinder freuen sich über die Schaukeln, Rutschen und Sandkästen auf dem überdachten Spielplatz, wo sie sich austoben und dabei auch andere Kinder kennenlernen können. Beliebt bei Groß und Klein ist auch die Pit-Pat-Anlage. Diese ganz besondere Art des Minigolfs, die nach Art des Billard mit einem queue-ähnlichen Schläger auf Tischen gespielt wird, verfügt über 18 Stationen mit Hindernissen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Auch der Sport kommt hier nicht zu kurz: Tischtennis und Tischfußball sorgen für Bewegung auch bei den Erwachsenen. Überdimensionale Brettspiele, kleine Geschäfte und Cafés runden das Angebot für einen gelungenen Urlaubstag ab.
St. Nikolai Kirche
Die St. Nikolai Kirche in Burg auf Fehmarn ist zusammen mit der Petrikirche die älteste Kirche der Ostseeinsel. Der Baubeginn wird auf die 30er Jahre des 13. Jahrhunderts geschätzt, das Datum der Grundsteinlegung ist jedoch nicht bekannt.
Die Errichtung von St. Nikolai kann in mehrere Bauabschnitte unterteilt werden.
Die dreischiffige Kirche enthält sowohl Stilelemente der Romanik als auch der Gotik. Als das Gotteshaus im 15. Jahrhundert vergrößert wurde, kamen auch spätgotische Elemente dazu. Neben dem Mittelschiff gehören zwei Seitenschiffe, ein als Sakristei genutztes Leichenhaus sowie ein Glockenturm zu dem Gebäude.
Auch nach der rund 300 Jahre langen Bauphase mussten zahlreiche Sanierungen vorgenommen werden. Im 19. Jahrhundert stand dabei vor allem die Rekonstruktion von Malereien im Vordergrund, im 20. Jahrhundert mussten dann Neuerungen am Kirchenschiff und am Turm vorgenommen werden.
Das Innere der Kirche birgt zahlreiche Schätze. Die älteste Sehenswürdigkeit ist dabei das bronzene Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert, das auf ungeklärtem Wege nach Fehmarn gelangte. Aber auch die biblischen Figuren aus Holz, die Kanzel oder der Hauptaltar sind schon einige hundert Jahre alt.
Von April bis Oktober kann die St. Nikolai Kirche täglich von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Führungen auf den Turm finden im Sommer nach dem Sonntagsgottesdienst statt.
Die Errichtung von St. Nikolai kann in mehrere Bauabschnitte unterteilt werden.
Die dreischiffige Kirche enthält sowohl Stilelemente der Romanik als auch der Gotik. Als das Gotteshaus im 15. Jahrhundert vergrößert wurde, kamen auch spätgotische Elemente dazu. Neben dem Mittelschiff gehören zwei Seitenschiffe, ein als Sakristei genutztes Leichenhaus sowie ein Glockenturm zu dem Gebäude.
Auch nach der rund 300 Jahre langen Bauphase mussten zahlreiche Sanierungen vorgenommen werden. Im 19. Jahrhundert stand dabei vor allem die Rekonstruktion von Malereien im Vordergrund, im 20. Jahrhundert mussten dann Neuerungen am Kirchenschiff und am Turm vorgenommen werden.
Das Innere der Kirche birgt zahlreiche Schätze. Die älteste Sehenswürdigkeit ist dabei das bronzene Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert, das auf ungeklärtem Wege nach Fehmarn gelangte. Aber auch die biblischen Figuren aus Holz, die Kanzel oder der Hauptaltar sind schon einige hundert Jahre alt.
Von April bis Oktober kann die St. Nikolai Kirche täglich von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Führungen auf den Turm finden im Sommer nach dem Sonntagsgottesdienst statt.
Heimatmuseum
Das Peter Wiepert Heimatmuseum von Burg ist in einigen alten Häusern, die im Schatten der Nikolai-Kirche liegen, untergebracht. Hier finden Sie auch das älteste noch vorhandene Wohnhaus Fehmarns, das Pastoren-Witwen-Haus aus dem 16. Jahrhundert. Die in 22 Räumen untergebrachten Sammlungen des Museums dokumentieren das Inselleben zu jeder Epoche und umfassen sogar eine Schiffsmodellausstellung. Schwerpunkte sind hier unter anderem die Geologie, die durch eine große Steinsammlung dokumentiert wird, sowie die Regionalgeschichte, die Seefahrt und das Handwerk.
Erste Ideen zur Errichtung eines Heimatmuseums entstanden bereits im 19. Jahrhundert. Im Oktober 1897 stellten der Sanitätsrat Dr. Reinicke und der Lehrer Voß zwei Räume der damaligen Lateinschule für Sammlungen zur Verfügung. Eine wichtige Rolle spielte hierbei der Bauer und Heimatforscher Peter Wiepert. Er trug viel zum Ausbau des Museums bei und leitete es lange Jahre. Das Heimatmuseum verdankt ihm seinen heutigen Namen.
Nach dem Tod Wieperts im Jahr 1980 wurde das Museum durch das 1581 erbaute Pastoren-Witwen-Haus erweitert.
Das Heimatmuseum ist nur in der Sommersaison geöffnet.
Erste Ideen zur Errichtung eines Heimatmuseums entstanden bereits im 19. Jahrhundert. Im Oktober 1897 stellten der Sanitätsrat Dr. Reinicke und der Lehrer Voß zwei Räume der damaligen Lateinschule für Sammlungen zur Verfügung. Eine wichtige Rolle spielte hierbei der Bauer und Heimatforscher Peter Wiepert. Er trug viel zum Ausbau des Museums bei und leitete es lange Jahre. Das Heimatmuseum verdankt ihm seinen heutigen Namen.
Nach dem Tod Wieperts im Jahr 1980 wurde das Museum durch das 1581 erbaute Pastoren-Witwen-Haus erweitert.
Das Heimatmuseum ist nur in der Sommersaison geöffnet.
Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum
Ein ganz besonderes Museum ist das Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum. In Lemkenhafen befindet sich eine noch funktionstüchtige Segelwindmühle, die bereits 1787 erbaut wurde. Bauherr war der Kornhändler und Schiffsreeder Joachim Rahlff, der die wirtschaftlich gute Zeit nutzte, das Mahlen von verschiedenen Getreidesorten zu organisieren. Erst 1954 wurde die Mühle stillgelegt und ging daraufhin zuerst an das Land Schleswig-Holstein, später an den Verein zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer über, der 1961 das heutige Museum eröffnete.
Die wegen Ihres Alters unter Denkmalschutz stehende Mühle ist somit für die Öffentlichkeit zugänglich. Zu besichtigen ist neben dem Gebäude auch das noch gut erhaltene Mahlwerk, das die Arbeit der Müller gut dokumentiert. In der Mitte der 60er Jahre wurde auch der zugehörige Mühlenspeicher ausgebaut, das seitdem als Landwirtschaftsmuseum genutzt wird. Hier werden landwirtschaftliche Geräte sowie Modelle Fehmarnscher Bauernhöfe gezeigt, die einen guten Eindruck über das bäuerliche Leben auf der Ostseeinsel vermitteln.
Das Museum ist nur in den Sommermonaten geöffnet.
Die wegen Ihres Alters unter Denkmalschutz stehende Mühle ist somit für die Öffentlichkeit zugänglich. Zu besichtigen ist neben dem Gebäude auch das noch gut erhaltene Mahlwerk, das die Arbeit der Müller gut dokumentiert. In der Mitte der 60er Jahre wurde auch der zugehörige Mühlenspeicher ausgebaut, das seitdem als Landwirtschaftsmuseum genutzt wird. Hier werden landwirtschaftliche Geräte sowie Modelle Fehmarnscher Bauernhöfe gezeigt, die einen guten Eindruck über das bäuerliche Leben auf der Ostseeinsel vermitteln.
Das Museum ist nur in den Sommermonaten geöffnet.
Freilicht-Museum Katharinenhof
Das Freilicht-Museum Katharinenhof dokumentiert auf spannende Art und Weise die Geschichte des Handwerks auf der Insel Fehmarn. Auf 2000 Quadratmetern befinden sich hier sowohl interessante Exponate als auch verschiedene Werkstätten, in denen die Arbeitsweise in den vergangenen Jahrhunderten angewandt und dadurch ein interessanter Einblick in die historische Fertigung verschiedener Produkte gewährt wird. Zu den dargestellten Handwerksstätten gehört eine 100jährige Buchdruckerei, eine historische Schmiede, eine Schreinerei, eine Töpferei sowie eine Weberei mit einem Webstuhl aus dem Jahr 1648.
Der Eingangsbereich des Museums spricht sofort vor allem Kinder an: Hier werden Spielsachen, Marionetten und Musikinstrumente aus drei Jahrhunderten ausgestellt und sorgen sofort für einen spielerischen Einstieg in das Freilicht-Museum. An anderer Stelle finden Sie eine Kutschen- und Schlittensammlung sowie spannende Funde von der Insel Fehmarn. Besonders beliebt ist auch die Rauchkate, in der auf traditionelle Art und Weise Steinofenbrot zur Stärkung der Museumsbesucher gebacken wird.
Das Freilicht-Museum Katharinenhof ist nur in den Sommermonaten geöffnet.
Der Eingangsbereich des Museums spricht sofort vor allem Kinder an: Hier werden Spielsachen, Marionetten und Musikinstrumente aus drei Jahrhunderten ausgestellt und sorgen sofort für einen spielerischen Einstieg in das Freilicht-Museum. An anderer Stelle finden Sie eine Kutschen- und Schlittensammlung sowie spannende Funde von der Insel Fehmarn. Besonders beliebt ist auch die Rauchkate, in der auf traditionelle Art und Weise Steinofenbrot zur Stärkung der Museumsbesucher gebacken wird.
Das Freilicht-Museum Katharinenhof ist nur in den Sommermonaten geöffnet.
Jimi Hendrix Gedenkstein
Wer kennt ihn nicht – Jimi Hendrix. Der Musiker, der 1942 in Seattle geboren wurde, gilt durch seine besondere Spielweise auf der E-Gitarre als einer der bedeutendsten Gitarristen der Geschichte. Er tourte mit verschiedenen Bands um die Welt und nahm unter anderem am Woodstock-Festival teil. Seinen letzten Auftritt absolvierte er wenige Tage vor seinem Tod auf dem Love-and-Peace-Festival im September 1970 auf Fehmarn.
Da die Musik-Legende ihren letzten Auftritt auf Fehmarn bestritten hatte, findet hier jährlich das „Jimi Hendrix Revival Festival“ statt. Im Sommer 1997 wurde etwa 600 Meter vom Festivalgelände entfernt der Jimi Hendrix Gedenkstein aufgestellt. Den 6,5 Tonnen schwere Findling ziert eine Gitarre und die Inschrift „Jimi Hendrix, Fehmarn, Love & Peace Festival, 4.-6. Sept. 1970“. Tausende Fans des Gitarristen pilgern jedes Jahr nach Fehmarn, um an dem Revival-Festival teilzunehmen. Der Gedenkstein ist dabei ein Symbol, das an den Musiker, aber auch die Musik und die Festivals der Zeit erinnern soll.
Da die Musik-Legende ihren letzten Auftritt auf Fehmarn bestritten hatte, findet hier jährlich das „Jimi Hendrix Revival Festival“ statt. Im Sommer 1997 wurde etwa 600 Meter vom Festivalgelände entfernt der Jimi Hendrix Gedenkstein aufgestellt. Den 6,5 Tonnen schwere Findling ziert eine Gitarre und die Inschrift „Jimi Hendrix, Fehmarn, Love & Peace Festival, 4.-6. Sept. 1970“. Tausende Fans des Gitarristen pilgern jedes Jahr nach Fehmarn, um an dem Revival-Festival teilzunehmen. Der Gedenkstein ist dabei ein Symbol, das an den Musiker, aber auch die Musik und die Festivals der Zeit erinnern soll.











