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Burg Glambeck

Geschichte in Stein

Geschichtsinteressierte können vom Ferienzentrum Burg zur Halbinsel Burgtiefe wandern und werden hier auf die Ruine einer mittelalterlichen Niederungsburg stoßen. Die aus Backstein gefertigte Burg entstand Anfang des 13. Jahrhunderts auf Geheiß des Dänenkönigs Waldemar II. und erlebte eine wechselvolle Geschichte. Immer wieder kämpften dänische Könige und Holsteinfürsten gegeneinander um den Besitz bis letztendlich die Burg im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Heute zeugen Reste von Bergfried, Mauer und Wall von der geschichtsträchtigen Burg. Die zwei Meter dicken Mauerreste ragen auf der rund 1.900 Quadratmeter großen Anlage bis zu vier Meter in die Höhe. Die gesamte Anlage ist von einem Wassergraben umgeben und Resten des flachen Walls. Von den Backsteinbauten ist nur noch das Fundament übrig. Einst war die Burg der Mittelpunkt der Insel und ein bewegter Schauplatz der Geschichte. Heute befindet sie sich am Ende eines kleinen Wäldchens und ist von Hotels, Mehrzweckhallen und Parkplätzen umgeben.

Burg Glambeck im Wandel der Zeit
Wahrlich glanzvolle Zeiten erlebte die Burg Mitte des 13. Jahrhunderts, als hier rauschende Feste der Holsteiner Grafen gefeiert wurden. Turbulent gestaltete sich die Burggeschichte, als Mitte des 14. Jahrhunderts die Armada des Dänenkönigs Waldemar IV. vor Burgtiefe erschien. Die Burg wurde in der Folgezeit immer wieder zu einem leichten Ziel für die Dänen. Die Holsteingrafen gaben sich jedoch nicht geschlagen und eroberten diie Burg und die Insel mehrfach zurück. 1420 wurde Glambeck bei einem Angriff unter Dänenkönig Erik zerstört und diente fortan als Holz- und Getreidelager. Beim Versuch, die Burg im Dreißigjährigen Krieg zurück zu gewinnen, wurde sie 1628 komplett zerstört und mit den Jahren unter Flugsand begraben. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Freilegung der von der Zeit vergessenen Anlage.

Burg Glambeck als Ausflugsziel
Wer sich vornimmt, die Burganlage heute zu besichtigen, sollte nicht enttäuscht sein, wenn er nur noch die Grundmauern vorfinden wird. Die Mauern ragen teilweise noch bis zu vier Metern auf. Nimmt man die Anlage genauer in Augenschein, dann lassen sich auch Ringwall und Ringgraben erkennen. Auch der Stumpf des Bergfrieds ist noch erkennbar. Ausgrabungen haben ebenso die als Fundament verwendeten Feldsteine wieder zu Tage gefördert. Das Areal lässt erkennen, dass es einst wohl recht dicht bebaut war und auch über einen Brunnen verfügte. Was den Besucher heute empfängt, sind Mystik und Romantik. Das Aral kann nur von außen besichtigt werden.

Adresse:
Burg Glambeck
Südstrandpromenade
23769 Fehrmarn-Burgtiefe