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Dialekt

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Da bin ich Platt - der Dialekt auf Fehmarn

Kurz gesagt: auf Fehmarn wird Plattdeutsch gesprochen. Sprachwissenschaftlich betrachtet, handelt es sich um die niederdeutsche Sprache. Das Niederdeutsche wiederum kommt aus dem Niederländischen und wurde erstmals als “Volkssprache” in einem 1524 in Delft erschienenen Neuen Testament verwendet. Plattdeutsch ist in Deutschland relativ weit verbreitet und wird von etwa vier Millionen Menschen gesprochen.

Auf Fehmarn hat sich das Plattdeutsche besonders in den ländlichen Regionen durchgesetzt, während es im Ferienzentrum Burg nur vereinzelt zu hören sein wird. Dabei bestehen von Ort zu Ort gewisse Unterschiede und auch auf dem Festland wird etwas anders Platt gesnackt als auf der Insel. Urlauber haben einen schweren Stand und werden es in wenigen Tagen wohl nicht schaffen, den Dialekt der Einheimischen zu verstehen. Damit der Dialekt nicht ausstirbt, wird Plattdeutsch auf der Insel in einigen Schulen gelehrt. Wer sich näher mit dem Dialekt befasst, wird feststellen, das Platt eigentlich nicht schwer ist, sondern die Alltäglichkeiten der Insulaner kurz und bündig auf den Punkt bringt. Kann der Fehmarner seine Mitmenschen nicht leiden, dann kann er ihn “nich verknusen”. Hat jemand einen über den Durst getrunken, dann “hett`n Moors full”. Mit “Dat haar noch veel leger warn kunt” bekundet der Insulaner, dass es noch hätte viel schlimmer kommen können.